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Man muss nicht ins Tessin fahren um Marroni zu sammeln.

Bei schönstem Herbstwetter durften wir unsere erste Exkursion an einem unserer Projekttage starten. Ein Teil der Gruppe war bereits schon am Vortag angereist und nächtigte auf dem wunderschönen Campingplatz direkt am Walensee in Murg. Denn man muss nicht ins Tessin fahren um Marroni sammeln zu können. In Murg stehen über 1850 Edelkastanien.

Nachdem alle Rucksäcke gepackt waren, machten wir uns auf den Weg und stiegen den manchmal doch sehr steilen Weg hinauf über den Luchsberg, vorbei an holzgeschnitzten Tieren und Infotafeln, die von den Kindern mit voller Eifer bestaunt und erlesen wurden. Selbst für die Erwachsenen waren einige Informationen neu, oder wusstet ihr, dass das männliche Eichhörnchen Kater genannt wird?


Nach 180 m Aufstieg trafen wir auf eine Lichtung mit einzelnen wunderschönen Marronibäume , an welchen riesige stachelige Kugeln hingen. Da Marroni erst reif sind, wenn die Früchte von den Bäumen fallen, hiess es für uns: wir waren zu früh dort. Ein paar unreife Marroni sammelten wir trotzdem ein, sowie Blätter der Kastanienbäume. Diese trocknen nun in einer Pflanzenpresse, damit sie ein besonderes Plätzchen in den Lernjournalen der Kinder finden können. Zum Glück gab es wenig später einen riesigen Abenteuerspielplatz, auf dem wir dann ein Feuer entfachten und unsere mitgebrachten Speisen zubereiteten.

Die Kinder erkundeten das Areal und entdeckten ein Badebecken, dass von einem 13m hohem Wasserfall gespeist wurde. Bei den Temperaturen, die an den Hochsommer erinnerten, stiegen wir alle zusammen den steilen Abhang hinunter, mehr oder weniger auf allen Vieren. Die Kinder und auch manch ein Erwachsener waren nicht mehr zu bremsen und wollten es wagen, ins kühle Nass zu springen. Einer nach dem anderen traute sich nun in das eiskalte Wasser.

Erst als die Sonne in der Klamm verschwand, kletterten wir, wieder auf allen Vieren, aus der Klamm zurück auf den Wanderweg. Zurück am Parkplatz war die Zeit schon Recht fortgeschritten, doch nach Hause wollte noch keiner. Wir liefen also noch zum Strand und hier wurde gebuddelt, gefischt, gebadet, gesprungen, gelacht, gejohlt, gesammelt und gefaulenzt. Als auch hier die Sonne so langsam hinten den Bergen verschwand, packten wir dann doch unsere Sachen. Was für ein Abenteuer. Vielleicht fahren wir nächstes Jahr doch ins Tessin, für ein längeres Abenteuer und vielleicht bist du ja dann mit dabei.

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